![]() |
|
|||
|
Über mich
Hi, Ich heiße Tristan, bin 1991 geboren, also zum Zeitpunkt des Schreibens 20 Jahre alt. Geboren bin ich nähe Hamburg, verbrachte dort aber gerade mal ein Jahr meiner Kindheit und sonst fast mein ganzes Leben in der Region Hannover. Zwischenzeitlich war ich 5 Jahre in Belgien und besuchte dort eine deutsche Schule. Mit 16 zog ich zurück. Mit Poker kam ich das aller erste Mal in Berührung, als ich mich 4 Wochen vor meinem Umzug zurück nach Deutschland zog. Ich lud mir damals Titan-Poker herunter und spielte Fixed Limit mit Playmoney. Schon damals beherrschte ich witziger weise intuitiv Bankroll-Management: Ich hatte 2.000 Playmoney Chips und traute mich weder No Limit zu spielen – da ich so viel auf ein Mal hätte verlieren können -, noch wollte ich mich mit mehr als 1/10 meiner Bankroll an einen Tisch setzen. Erstaunlich wie ich heute finde. Über die Jahre spielte ich mit Freunden immer mal wieder am Wochenende 5 Euro Turniere und 1c/2c Cashgame. Im Februar 2009 war es dann soweit, dass ich mich bei Pokerstars anmeldete, 40 $ einzahlte und drauf los spielte. Ich lernte schnell und spielte nach 4 Wochen bereits 18 Tische NL5. Heute befinde ich mich mehr oder weniger in einer „Schaffenskrise“, weil ich immer wieder zwischen verschiedenen Limits wechsle. Ich habe einfach noch nicht das richtige für mich gefunden, seit dem ich zwischenzeitlich NL100 Full Ring spielte – über die letzten 1,5 Jahre konnte ich meines Erachtens dort gute Gewinne machen. Ein weg zurück zu Full Ring sehe ich aber absolut nicht. Livetime-Graph Cashgame ![]() Livetime-Graph Tourney ![]() Ich werde hier regelmäßig updaten und freue mich über jeden Leser .Wer schon jetzt mehr von mir lesen will, kann gerne meinen Blog besuchen: Printing Money Poker Blog Geändert von Tris (14.03.2011 um 15:45 Uhr) |
|
|||
|
Pot Limit Omaha oder nichts
Ich versuche mich, wie ihr wisst, derzeit an allen möglichen Varianten um nach einigen Jahren endlich wieder auf die Spur zu finden. Inzwischen, rückblickend, sind es nun schon so viele Monate, fast schon Jahre, in denen ich – ehrlich gesagt – nichts mehr reiße. Zur Erinnerung: ![]() Ich war bei 3,8k $ und spielte NL100. Doch dann, Cooler und Bad Beats (Ich habe vor Kurzem die Sessions von August ’09 analysiert) und ich bin 1k gedroppt. Rückblickend frage ich mich wirklich, warum ich an diesem Punkt aufgegeben habe. Lächerliche 10 Stacks. Und was mache ich? Ich zahle einen Großteil meiner BR aus und spiele NL25. Ich hätte doch einfach nur NL50 weitergrinden müssen… Von da an lief es nicht mehr, ich dokterte viel zu viel an meinem Spiel, verlor zunhemend mein Selbstvertrauen, zahlte aus, zahlte ein, spielte NL10, spielte NL25, spielte HU, spielte SH, spielte FR. Die Folge war ein laaanger Breakeven-stretch. Dann im Oktober 2010 habe ich neu begonnen, NL2 bis NL10 geschlagen, NL25 geshottet und wieder abgestürzt – zwischenzeitlich war ich doch tatsächlich wieder bei 500 $. ![]() Die Tage war ich fast soweit das ganze noch ein letztes mal zu machen. Doch ich ließ es, weil ich mich eigentlich frage, was es mir auf lange Sicht bringt. Wenn ich mich jetzt wieder durch die Limits spielte bis NL25, vielleicht NL50, was dann? Ich glaube ab hier werden 24 Tische einfach nicht mehr profitabel zu spielen sein. NL2-NL25 sind Stundenlohn-technisch aber auch nicht sonderlich attraktiv. Online Poker ganz quitten? Das könnte ich glaube ich nicht. Deshalb habe ich mich dazu entschieden jetzt ein für alle mal von Hold’em Fold’em wegzukommen. Wie ich schon in einem Post zuvor schrieb, ist Hold’em tot. 2004 ist vorbei. Ich werde daher jetzt nur noch PLO 6 max spielen. Ob ich 1.000 $ einzahle und PLO25 spiele oder ob ich mich die Limits hochgrinde, weiß ich noch nicht. Generell tendiere ich immer lieber zu letzterem, da 1.000 $ wirklich viel Geld ist. Andererseits glaube ich, dass es eine gute Investition wäre. Sollte ich wirklich von ganz unten beginnen, denke ich aber auch darüber nach, wirklich viele Tische zu spielen, natürlich nur wenn es klappt. Ich möchte versuchen, vielleicht bis zu 16-18 Tische PLO 6 max zu spielen. Ich denke Multitabling ist etwas, was ich schon immer gut konnte und ich finde, ich sollte diese Fähigkeit weiter nutzen. Dass ich in höheren Limits – sollte ich sie jemals erreichen – die Tischzahl verringern würde, versteht sich von selbst. Aber wir werden sehen. Mehr Artikel findet ihr auf meinem Printing Money Poker Blog |
|
|||
|
Downswings – sie passieren nicht
Ein Downswing ist eine vergangene Phase unserer Poker-Laufbahn, in der wir mehr Geld verlieren, als wir statistisch gesehen sollten. Das gilt gleichermaßen für Loosing-, Break-Even-, als auch Winnings-Player. Ein Loosing-Player befindet sich in einem Down, wenn er mehr Geld in einem kurzen Zeitraum verliert, als er eigentlich sollte. Genauso ein Break-Even-Player, der Verluste macht oder ein Winnings-Player, der Break-Even spielt. Viele Spieler beklagen sich oft darüber, sie befänden sich in einem Downswing. Das ist einfach nur falsch. Warum, will ich anhand diesen Artikels versuchen zu erklären. Musterbeispiel dafür, was man täglich – wenn nicht stündlich – in einem Forum lesen kann, sind Dinge wie „Ich befinde mich in einem Downswing“, “Downswings über mehrere Monate sind schon sehr unrealisitsch“, oder sogar „Ich habe jetzt 20 Buy-Ins verloren, aber ich sollte jetzt wohl aus dem Downswing raus sein“. Was daran falsch ist? Man kann sich nicht „in einem Downswing befinden“, geschweige denn ihn in eine gewisse Form zwängen und meinen, er hätte an einem bestimmten Punkt ein Ende. Genauso wenig hat er eine gewisse Häufigkeit oder Frequenz. Wenn ich meinen Graphen ansehe und dieser hat eine negative Tendenz, bzw. zeigt weniger Gewinne als ich zum bestmöglichen Zeitpunkt hatte, dann hatte ich einen Downswing, niemals aber befinde ich mich in einem Downswing. Ich weiß nicht was als nächstes passiert, nur weiß ich, was in der Vergangenheit passiert ist. Denn mit der nächsten Hand kann sich alles ändern. Ein Downswing ist also niemals ein Zustand, sondern immer nur eine Erfahrung. Gleichermaßen ist sein Ende nicht zu definieren: Er könnte mit der nächsten Hand enden, oder auch ewig weiter gehen. Was für Downswings zu erwarten sind, würde mindestens zwei weitere Artikel füllen, daher will ich das jetzt hier nicht so genau ausführen. Aber um euch ins Bild zu setzten: Ein überdurchschnittlicher Spieler der 5 Big Blins auf 100 Hände gewinnt, kann erwarten, selbst über einen Zeitraum von 80.000 Händen Verluste zu machen. Ein Spieler der „nur“ 3BB/100 gewinnt kann sich sogar nach 200.000 Hände noch nicht sicher sein, Gewinne zu machen. Ich will hier niemanden den Mut nehmen, aber jedem zeigen was möglich ist. Macht euch auf den Down gefasst, er kommt bestimmt. Um so wichtiger, gerade in dieser Zeit einen kühlen Kopf zu bewahren. Es gibt keinen Grund sofort an Selbstzweifel zu leiden. Mein Rat an euch ist, einen Plan für den nächsten Downswing zu machen. Wenn ihr gerade gute Gewinne macht, ist das der perfekte Zeitpunkt! Macht euch genau jetzt einen Plan für die schlechte Zeit, denn gerade in dieser ist man sehr anfällig für unbedachte und vorschnelle Entscheidungen, die ihr im Nachhinein bereut. Mir ist genau das passiert. Nachdem ich viel verloren habe, cashte ich auf ein mal aus und wechselte zwischen den Varianten, einfach nur weil ich keinen Rückfallplan hatte. Ein möglicher Plan wäre wie folgt. Bei 10 Stacks down: Tischzahl um mindestens 1/3 reduzieren (bei Multitabling). Bei 20 Stacks down: Ein paar Sessions (z.B. 5.000 Hände) auf einem niedrigeren Limit spielen. Bei 40 Stacks down: Vom Limit ganz absteigen. Ich hoffe, das Thema war interessant und konnte euch helfen. Über Anregungen und Fragen freue ich mich sehr! Hier findet ihr weitere Artikel |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
| Ansicht | |
|
|